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Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Einträge für den Zeitraum von  861  bis  1249    (Anzahl: 57)

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Nach 1160
Gründung des Weichbildes Hagen und Befestigung Braunschweigs, ausgenommen die Altewiek, mit Mauer und Graben durch Heinrich den Löwen nach der Bedrohung durch König Konrad III. (1151).


1166
Errichtung des bronzenen, vergoldeten Burglöwen.


1173
Abriss der brunonischen Stiftskirche St. Blasii zu Beginn des Dombaus durch Heinrich den Löwen (1226 durch Bischof Konrad von Hildesheim geweiht). Vermehrung des Welfenschatzes.


Um 1175
Neubau der Burg Dankwarderode in der Bauart der kaiserlichen Pfalzen mit der Doppelkapelle St. Georg und St. Gertrud.


1179
Erwähnung der St. Nicolaikirche (am Damm), in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts abgerissen. Ihre Grundmauern wurden 1948 vorübergehend freigelegt.


1179
Papst Alexander III. bestätigt dem Aegidienkloster seine Güter usw., darunter die Kirchen St. Magni und St. Nicolai in Bruneswich.


1180
Heinrich der Löwe verliert in land- und lehnrechtlichen Verfahren die Herzogtümer Bayern und Sachsen und geht 1182 – 1185 und 1189 ins englische Exil.


1188
Stiftung des siebenarmigen Leuchters, des Evangeliars und des Marienaltars im Dom durch das Herzogenpaar. Das Imervard-Kreuzes wird in die 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert.


1190 bis 1225
Baubeginn der großen Pfarrkirchen (St. Martini, St. Katharinen, St. Andreas).


06. August 1195
Heinrich der Löwe stirbt in der Burg Dankwarderode.


1196
Erwähnung des Weichbildes Altewiek (vetus vicus) und des Petritores (die gleichnamige Kirche also bereits vorhanden).


1196
Flandrische Siedler werden in Braunschweig erwähnt.


1198 bis 1218
König Otto IV. einziger Kaiser (seit 1209) aus welfischem Hause.


1199
König Otto IV. gewährt den Braunschweiger Bürgern Zollfreiheit im ganzen Reich und nimmt sie in seinen Schutz.


Vor 1200
St. Leonhard und St. Bartholomäi werden gegründet.


Vor 1200
Gründung des Weichbildes Neustadt (möglicherweise durch Heinrich den Löwen).


1200
Belagerung Braunschweigs durch König Philipp von Schwaben. Legendäre Errettung durch den Stadtheiligen St. Autor.


Um 1200
Bildung des Rates der Altstadt


Nach 1200
Befestigung der Altenwiek mit Mauer und Graben durch Otto IV., der der Stadt wohl auch das Innungsrecht verleiht.


1204
Otto IV. verleiht den Braunschweiger Bürgern das Recht der Pfarrerwahl für die Marktkirche St. Martini.



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Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

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