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buddY Braunschweig - Erfolgreiche Wege für mehr Bildungschancen

Programm an 6 Braunschweiger Schulen

Nach Abschluss der Projektphase 2016 – 2019 beschlossen alle Schulen, buddY weiterzuführen und im Schulprogramm zu implementieren. Das Bildungsbüro koordiniert die Prozessbegleitung. Die Teilhabe der Schülerinnen und Schüler wird nicht nur in Form des Klassenrates gestärkt, sie organisieren die eigene Pausengestaltung durch Spielzeugausleihe oder Musikpausen. Sie sind buddY-Paten für jüngere Schüler*innen. Es entstehen neue nachhaltige Projekte, die von den Schülerinnen und Schülern erdacht und in Eigenverantwortung durchgeführt werden. 

Die drei Säulen des buddY-Programms:

  1. Konzept der Peergroup-Education
  2. Systemisches Denken und Handeln
  3. Lebensweltorientierung

sowie die Coach-Haltung der Lehrkräfte, die die Schüler*innen eher begleiten als schulen und auf ihre Fähigkeiten und Kompetenz vertrauen, bilden die maßgeblichen Elemente des buddY-Prinzips.

Einen Einblick über die buddY-Projekte können Sie unter den folgenden Links erhalten:

MK: https://mk-braunschweig.de/mk/projekte/buddy-an-unserer-schule/ (Öffnet in einem neuen Tab)

FöS: https://www.hans-wuertz-schule.com/ (Öffnet in einem neuen Tab) oder    https://www.hans-wuertz-schule.com/unsere-schule/sch%C3%BClercaf%C3%A9/ (Öffnet in einem neuen Tab)

RS: http://www.rs-sidonien.de/seite/178629/buddys.html (Öffnet in einem neuen Tab)

HS: https://hssophienstrasse.de/ (Öffnet in einem neuen Tab)

GS Bültenweg: https://www.gs-bueltenweg.de/buddy/ (Öffnet in einem neuen Tab)

GS Wenden: https://www.gswenden.de/buddy.php (Öffnet in einem neuen Tab)

Early Excellence

 

Der Ansatz bietet praktische Antworten auf drei Fragen, die in der pädagogischen Arbeit eine zentrale Rolle spielen:

 

•         Wie kann eine hohe Qualität der Bildung, Erziehung und Betreuung in Familienzentren/ Kindertagesstätten gewährleistet werden?

•         Wie können Eltern in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbezogen werden?

•         Welchen Beitrag können Familienzentren/Kindertagesstätten für eine familienfreundliche Infrastruktur im Sozialraum leisten?

 

Im Mittelpunkt des Ansatzes steht das Kind mit seiner Einzigartigkeit. Die Kernaussage lautet: Jedes Kind ist exzellent. Ausgangspunkt ist deshalb das Kind mit seinen individuellen Ressourcen. Dies umfasst eine intensive Beobachtung aller Kinder, um die Stärken jedes Kindes herauszufinden und noch stärker zu machen. Der ansonsten typische Defizitblick wird hier umgekehrt in eine Sichtweise, die das Kind und die Familie mit Stärken und Potenzialen in den Blick nimmt. Bildung, Betreuung und Erziehung werden dabei systematisch mit integrativer Familienarbeit zusammengeführt. Das Konzept fußt dabei entsprechend der Leitfragen auf insgesamt drei Säulen:

 

1.      Jedes Kind ist einzigartig und verdient exzellente, individuelle Förderung.

2.      Eltern sind die Expert*innen ihrer Kinder und werden in die Bildungsprozesse einbezogen.

3.      Einrichtungen öffnen und vernetzen sich in das lokale Umfeld, Kindertagesstätten werden zu Familienzentren.

 

Die nachhaltigen Effekte des Ansatzes für die Kinder in den Bereichen Selbstwirksamkeit, Sozialkompetenz, Eigenständigkeit, Selbstvertrauen, Sicherheit und Lösungsorientiertheit wurden langfristig wissenschaftlich untersucht. Die Ergebnisse zeigen deutliche Effekte, von denen besonders Kinder aus belasteten Lebenssituationen profitieren.

 

In Zusammenarbeit des Beirates Kinderarmut, des Sozialreferates und des Fachbereiches Kinder, Jugend und Familie sowie durch das Engagement der Familienzentren und ihrer Träger wurde im Rahmen des Resilienz-Konzeptes „Starke Kinder und Jugendliche in Braunschweig“ gemeinsam mit den Expert*innen der Heinz und Heide Dürr-Stiftung die Grundlagen für ein Braunschweiger Modell zur EEC-Qualifizierung entwickelt.

 

Sowohl die Leitung und die Koordinierungskräfte als auch das gesamte Team der interessierten Einrichtungen werden innerhalb eines Zeitraumes von ca. 2,5 Jahren kontinuierlich qualifiziert. Für die Koordination des Gesamtprozesses konnte dank einer zusätzlichen finanziellen Förderung der Heinz und Heide Dürr-Stiftung eine Fachberatungsstelle EEC im Fachbereich Kinder, Jugend und Familie eingerichtet werden.