Städtisches Museum Braunschweig
Aktuelles
Konzert: Ensemble Folkadu (Berlin)
19.9.2026 17:00 Uhr
Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, 38100 Braunschweig
Mit der Band Folkadu erleben Sie die Magie jüdischer Musik. Ihre einzigartige Kombination aus Gesang, Oud, Akkordeon, Trompete und dem uralten Schofar schafft einen Klang, der Traditionelles mit Zeitgenössischem verbindet und verschiedenste Facetten jüdischer Musik zeigt.
Mit einem Repertoire, das sowohl bekannte als auch vergessene Kompositionen und Gedichte in hebräisch, jiddisch und Ladino umfasst, baut Folkadu eine musikalische Brücke zwischen dem Orient und Okzident und fördert dabei ein kulturelles Verständnis, das zeitlos und zugleich höchst aktuell ist.
Website:
www.folkadu.com
Vortrag: Die Deutsch-Israelische Gesellschaft – ein Porträt
Sonntag, 20. September 2026, 15:00 Uhr
Kerstin Schirbel, die Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Arbeitsgemeinschaft Braunschweig, stellt die Arbeit der DIG vor.
Die 1966 gegründete Deutsch-Israelische Gesellschaft e.V. zählt rund 10.000 Mitglieder, darunter viele prominente Persönlichkeiten des Öffentlichen Lebens. Ziel der DIG war und ist es, auch jenseits des offiziellen politischen Dialogs Austausch und Begegnung zwischen Menschen aus Israel und Deutschland zu unterstützen. Signalisiert wird durch die DIG auch, dass von deutscher Seite der Versuch unternommen wird, nach den Grauen der Shoa neue Wege der Verständigung zu erschließen. Die DIG verteidigt das Existenzrecht Israels und engagiert sich gegen jeden Antisemitismus. Kerstin Schirbel erzählt u.a. von der Zusammenarbeit mit Braunschwiegs Partnerstadt Kiryat Tivon - und berichtet von der Vielzahl von Veranstaltungen, die die DIG regelmäßig ausrichtet.
Peter Joch: Mit eigener Stimme - mal ganz persönlich …
Sonntag, 20. September 2026, ca. 16:00 Uhr, im Anschluss an den Vortrag zur DIG
Museumsdirektor und Ausstellungskurator Peter Joch berichtet von seinen Erfahrungen mit der Ausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ und von den vielen Begegnungen, die mit ihr verbunden waren. Vor einigen besonders aussagekräftigen Exponaten stellt er ein persönliches Resümee vor und gibt einen Ausblick auf künftige Projekte zum Judentum im Museum. Anschließend sind die Besucher herzlich eingeladen zu einem offenen Gespräch, das Raum bietet für Fragen, eigene Gedanken und persönliche Erfahrungen – und das alles bei einem Glas Wein.
Zürcher Erklärung
Die Direktor:innen der Ethnologischen Museen im deutschsprachigen Raum, unter Ihnen das Städtische Museum Braunschweig, haben eine gemeinsame Erklärung zu den ethischen Grundsätzen musealer Arbeit herausgegeben. Schwerpunkte sind Fragen der Provenienzgeschichte und kolonialgeschichtlich belasteter Objekte.
Die Zürcher Erklärung finden Sie unter folgendem Link: