Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1820 bis 1839

Anzahl: 140

Friedrich Emperius, Professor (Literaturwissenschaft) am Collegium Carolinum und Direktor des Herzoglichen Museums, gestorben (* 23. Januar 1759 Braunschweig).
Fürst Karl August von Hardenberg, preußischer Staatskanzler, von 1782 bis 1790 Geheimer Rat zu Braunschweig, in Genua gestorben.
Einführung der Reifeprüfung bei dem Collegium Carolinum, dem Martineum und dem Katharineum (zunächst noch in beschränktem Umfange).
Eingehen der Gravenhorstschen chemischen Fabrik.
Gründung des Vereins für Land- und Forstwirtschaft.
Carl Ludolf Friedrich Lachmann, Pastor zu St. Andreas, gestorben.
Einweihung des Obelisken auf dem Löwenwall zur Erinnerung an die im Kampfe gegen Frankreich gefallenen Herzöge Karl Wilhelm Ferdinand und Friedrich Wilhelm (Entwurf Peter Joseph Krahe). Die vier Löwen wurden in der Eisenhütte Zorge gegossen.
Johann Wilhelm Gottlieb Wolff, Domprediger und Professor am Collegium Carolinum, gestorben.
Einzug des Herzogs Karl II. in Land (Dorf Hessen) und Stadt Braunschweig.
Übernahme der Landesregierung durch Herzog Karl II. an dessen Geburtstage, ein Jahr nach erlangter Volljährigkeit.
Verabschiedung des Johann August Ernst von Alvensleben, Staatsministers der vormundschaftlichen Regierung, durch Karl II. Geheimrat Justus von Schmidt-Phiseldeck mit der Regierung betraut.
Johann Heinrich Wilhelm Ziegenbein, Pastor zu St. Petri und Direktor der Waisenhausschule, der Garnisonschule und des Lehrerseminars, Dr. theol. und Abt, gestorben.
Johann Heinrich Ludwig Meier, Pastor zu St. Katharinen, gestorben.
Das Anatomiegebäude auf dem Anatomieberg (später Gaußberg) auf Abbruch verkauft und bald darauf abgebrochen. Verlegung des Anatomisch-chirurgischen Instituts auf die Wallpromenade zwischen dem Wenden- und Fallersleber Tore (Anlage des Anatomiegartens daselbst 1828).
Gründung des Kadetteninstitutes.
Entschädigungspflicht des Staates für das der Stadt bei der Eroberung von 1671 angetane Unrecht von der braunschweigischen Regierung anerkannt.
Neueinweihung der Andreaskirche nach erfolgter Restaurierung.
Errichtung des Garde-Husaren-Regiments in Braunschweig unter Major August von Henniges (Henninges).
Ferdinand Kunz, Professor der Handelswissenschaften und der Geographie am Collegium Carolinum, gestorben.
Georg Anton Christoph Scheffler, Direktor des Martineums 1801-1821 und des Katharineums 1821-1823, zugleich Professor am Collegium Carolinum, gestorben.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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