Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

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Einträge für das Jahr 1949

Anzahl: 66

Oberstudiendirektor Dr. Georg Daub verstorben.
Ausstellung "Altbraunschweigische Kultur zur Goethezeit". Eröffnung im Salve-Hospes am 16. Januar. Ende am 13. Februar.
Gründung der "Deutschen Union" in Braunschweig.
Eröffnung der Burg-Lichtspiele.
"Woche der Hilfe". Eröffnung am 31. Januar, Ende am 06. Februar. Wohltätigkeitsveranstaltungen der Arbeiterwohlfahrt, des Caritas, der Inneren Mission und des Roten Kreuzes.
Der frühere Kreisleiter Arnold Krebs vom Bielefelder Spezialgericht, Revisionsinstanz, zu 2 1/4 Jahren Gefängnis verurteilt.
100jähriges Bestehen der Firma H. Gerling, Herren- und Damenartikel, Fachgeschäft.
Der Torwart des TSV Braunschweig, Gustav Fähland, der bei einem Punktspiel der Norddeutschen Oberliga bei Werder Bremen am 13. Februar schwer verletzt wurde, erliegt seinen Verletzungen.
Henry Schachel, akademischer Kunstmaler, verstorben.
Der frühere SS-Mann Walter Kaune wegen Fememordes zu 8 Jahren Zuchthaus verurteilt. Der frühere SS-Gruppenführer Jeckeln wurde 1945 von einem russischen Militärgericht in Lettland hingerichtet.
Wiedereröffnung der Strecke Braunschweig - Plockhorst - Celle.
Ministerialrat Otto Böse verstorben.
Tagung der "Deutschen Union".
100jähriges Wirken der Firma Voigtländer in der Stadt Braunschweig. Bitte um Niederlassungsgenehmigung von Peter Wilhelm Friedrich Voigtländer an den Rat der Stadt Braunschweig vom 26. März 1849.
Der frühere Braunschweigische Landesbischof Dr. Helmut Johnsen wurde 1947 in einem jugoslawischen Kriegsgefangenenlager ermordet.
Errichtung der "Niedersächsischen Erziehungsstätte" im früheren Luftflottenkommando. Zusammenfassende Verwaltung für: 1.) Die neue Bezirksschule (Volksschule) Franzsches Feld 2.) Die Raabeschule. Bereits seit 17. Oktober 1948 im Gebäude. Am 01. April 1949 umgewandelt in eine zweite - neben der Lessingschule - Aufbauschule für Jungen und Mädchen. An die Stelle von Lothar Petzold tritt Herbert Langner, früher Lessingschule, als Oberstudiendirektor. 3.) Das Waisenhaus ist bereits seit dem 01. Oktober 1948 in dem Gebäude. 4.) Die Fachschule für Kindergärtnerinnen ist bereits seit dem 17. Oktober 1948 im Gebäude. 5.) Die von Hannover nach Braunschweig verlegte Landeswohlfahrtsschule für Ausbildung der Wohlfahrtspflegerinnen.
Oberstudiendirektor Lothar Petzold, bisher Raabeschule, wird Leiter der Neuen Oberschule. Studienrat Hans Bethmann, Leiter der Lessingschule, wird Oberstudiendirektor.
Ost-West-Treffen der Jugendlichen in Braunschweig. Gründung der "Aktionsgemeinschaft der Jugend für ein einiges Deutschland". Vergleiche auch 28. April 1949.
Das 1944 zerstörte und wiederhergestellte Achtermannsche Haus auf der Reichsstraße wird als Verwaltungsgebäude der Firma Wullbrandt & Seele eingeweiht.
Ausstellung "Zwischen Harz und Heide" anlässlich des 50-jährigen Bestehens des städtischen Verkehrsvereins, auf dem Gelände hinter der Kant-Hochschule.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
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  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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