Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1948

Anzahl: 48

Walter Knackfuß, Oberingenieur bei der Firma Grimme & Natalis, wird zum Direktor der städtischen Verkehrsbetriebe ernannt.
Übernahme des Landeskrankenhauses in städtische Verwaltung.
Ausstellung des 60jährigen Malers und Zeichners Heinrich Ernst.
Enthüllung einer Plakette des Oberbürgermeisters Böhme von Prof. Jakob Hofmann in der Vorhalle des auf seine Initiative hin erbauten Schwimmbades.
Gründung der Braunschweiger Malergruppe "Die Unabhängigen". Erste Ausstellung im Salve Hospes.
Inbetriebnahme der "Stadtschänke" in der Wendenstraße.
Generalstaatsanwalt Dr. Kurt Staff soll Präsident des Strafsenats beim Obersten Gerichtshof der britischen Zone in Köln werden. Ausscheiden aus dem Braunschweigischen Staatsdienst am 14. März.
Eröffnung der Rudolf Wilke-Ausstellung. R. W., großer Karikaturenmaler besonders des "Simplizissimus". Geboren in Braunschweig am 27. Oktober 1873, verstorben am 05. November 1908, wirkte meist in München.
Einwohnerzahl der Stadt Braunschweig: 202.441.
Tagung des Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumplanung.
Erste Mitgliederversammlung der neugegründeten Verwaltungsakademie. Vorsitzender des Vorstands Präsident Schlebusch. Studienleiter Prof. Dr. Gehlhoff. Eröffnung am 21. Mai. Angliederung der Wirtschaftsakademie am 11. Oktober.
Reichstagung der Landesflüchtlingsausschüsse der CDU/CSU bis 29. April.
Außerordentliche Ratsherrensitzung in Anwesenheit von 10000 Braunschweigern und mit einem Dringlichkeitsantrag betreffend gleichmäßige Zuteilung von Brot in allen Ländern der Doppelzone.
Übergang des Luftwaffenlazaretts in Mascherode als Krankenhaus in den Besitz der Stadt Braunschweig. Übernahme eines Teiles als Städtisches Krankenhaus bereits ab 10. Mai.
Öffentlicher Vortrag des Braunschweigischen Geschichtsvereins anlässlich der 100-Jahr-Feier der Revolution von 1848. Prof. Dr. Roloff "Die deutsche Revolution 1848/49 und das Land Braunschweig".
Kundgebung der Europa-Union im Auditorium Maximum der Technischen Hochschule. Redner u.a. Miss Josephy aus London und Prof. Mangin aus Paris.
Der Sternstaffellauf (von der Grenze bei Helmstedt) zur 100-Jahr-Feier der Deutschen Nationalversammlung nach Frankfurt am Main führt am Pfingstsonntag, 11.00 Uhr durch Braunschweig. Begrüßung am Rathaus.
Sprengung des Parteibunkers auf dem Nussberg.
Seit 01. Februar Professor - früher Lehrer - Heinrich Rodenstein mit der Leitung der Kanthochschule beauftragt.
Verlegung der Evangelischen Akademie von Braunschweig nach Wolfenbüttel. Der neue Leiter: Pastor Fritz Rienecker.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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