Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1993

Anzahl: 161

Verabschiedung des in den Ruhestand tretenden Leiters des Staatshochbauamtes II, Jost Koeppen. Sein Nachfolger wird Bauoberrat Henning Pätz.
Das der Stadt Braunschweig gehörende Haus Eisenbütteler Straße 1, eine ehemalige Autowerkstatt, wird von Wohnungssuchenden besetzt. Unmittelbar nach der polizeilichen Räumung am selben Tage wird das Gebäude abgerissen.
Amtseinführung des bisherigen Stadtdirektors von Hann. Münden, Karl-Wilhelm Lange, als Präsident der Bezirksregierung Braunschweig durch den Niedersächsischen Innenminister Gerhard Glogowski in einem Festakt im Staatstheater. Der bisherige Präsident Helmut Dohr wird als Beauftragter für die Umsetzung der Polizeireform Staatsekretär im Niedersächsischen Innenministerium.
Wohnungsbaupolitischer Kongreß der niedersächsischen FDP mit einer Rede von Bundesbauministerin Irmgard Schwaetzer.
Eröffnung der Ausstellung "Fastnacht/Karneval im Braunschweiger Land" zum 11 x 11. Jubiläum der Braunschweiger Karneval-Gesellschaft von 1872 e. V. im Städtischen Museum.
Der Rat der Stadt beschließt die Haushaltssatzung 1993 in 2. Lesung. Er stimmt dem Bau einer neuen Autobahn-Anschlußstelle Flughafen im Bereich des Waggumer Weges zu.
Verabschiedung des in den Ruhestand tretenden Kommandeurs der Schutzpolizei in Braunschweig, Siegfried Schadwinkel, durch den Niedersächsischen Innenminister Gerhard Glogowski.
Verabschiedung des in den Ruhestand tretenden langjährigen Leiters des Gymnasiums Kleine Burg, Oberstudiendirektor Dr. Lothar Gulich.
Verabschiedung des in den Ruhestand tretenden langjährigen Leiters des Gymnasiums Martino-Katharineum, Oberstudiendirektor Manfred Paul.
Wanderausstellung "Demokratie gegen rechts" im Rathaus. Eröffnung durch den Niedersächsischen Innenminister Gerhard Glogowski.
Sternmarsch und Kundgebung auf dem Burgplatz für Demokratie und Menschenwürde - gegen Neonazismus und Gewalt - anläßlich des 60. Jahrestages der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten.
3. interdisziplinäre Fachkonferenz des Verbandes für integrative Lerntherapie.
Großfeuer in einer Produktionshalle der Firma Rühland Kunststofftechnik GmbH, Ernst-Böhme-Straße 3, mit einem Sachschaden in Millionenhöhe.
Professor Dr. Bernd Rebe wird erneut zum Präsidenten der Technischen Universität Braunschweig gewählt (2. Wiederwahl).
Informationsschau "Region mit Zukunft" der Industrie- und Handelskammer Braunschweig im Niedersächsischen Landtag in Hannover.
Eröffnung der Ausstellung "Verehrt-verfolgt-vergessen?" im Großen Haus des Staatstheaters.
Siegerehrung des Regionalwettbewerbs "Jugend forscht" im Altstadtrathaus.
Karnevalsumzug durch die Innenstadt mit 175 000 Zuschauern. Er ist mit 1 400 Musikern in 45 Kapellen und Musikzügen der größte Karnevalszumzug Norddeutschlands.
24. Braunschweiger Schultheaterwoche.
Das Hotel "Sport- und Freizeitcenter Play Off", Salzdahlumer Straße 137, nimmt seinen 3. Bauabschnitt in Betrieb. Mit rund 400 Betten ist es nunmehr das größte Hotel Braunschweigs.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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  • Bei der Datumssuche können folgende Kombinationen ausgewählt werden:
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    • ein Tag und ein Jahr
    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
  • Bei der Stichwortsuche können ein oder zwei Begriffe mit jeweils mind. 3 bis max. 20 Buchstaben eingegeben werden.
  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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