Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1997

Anzahl: 129

Neujahrsempfang der Stadt Braunschweig im Städtischen Museum mit einer Rede von Landeskonservator a. D. Professor Dr. Gottfried Kiesow, Vorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, über "Erfolge und Probleme bei der Revitalisierung der historischen Städte".
In einer Festveranstaltung im Staatstheater wird der bisherige Präsident der Bezirksregierung Braunschweig, Karl-Wilhelm Lange, in den Ruhestand verabschiedet. Sein Nachfolger, der bisherige SPD-Landtagsabgeordnete Peter-Jürgen Schneider aus Salzgitter, erhält vom Niedersächsischen Innenminister Gerhard Glogowski die Ernennungsurkunde zum Amtsantritt am 01. Februar 1997.
Uraufführung des Stückes "Die Zwerge am Berge. Ein Irrenhaus für eine Komödie" von Jens Groß (Dramaturg am Staatstheater Braunschweig) im Kleinen Haus des Staatstheaters.
Die Braunschweiger Karneval-Gesellschaft feiert mit Gästen aus ganz Deutschland im Altstadtrathaus ihr 125jähriges Bestehen.
4. Freie Theatertage mit Aufführungen im Freizeit- und Bildungszentrum Bürgerpark, in der Neustadtmühle und im LOT-Theater in der Kaffeetwete. Veranstalter ist der Verein zur Förderung des Freien Theaters und verwandter Kunstformen.
Der Braunschweiger Männer-Turnverein von 1847 e. V. feiert den Abschluß der umfassenden Sanierungsarbeiten für die unter Denkmalschutz stehende Turnhalle Güldenstraße 11, die 1887 eingeweiht wurde und die älteste Turnhalle Deutschlands in ihrer Art ist.
Der Rat der Stadt beschließt eine flächendeckende Einführung der Kosten- und Leistungsrechnung in der Stadtverwaltung und deren Teilnahme an Leistungsvergleichen mit anderen Städten.
19. Braunschweiger Karnevalsumzug durch die Innenstadt. Mit 6,2 Kilometern Länge, 4 500 Mitwirkenden und 200 000 Zuschauern erreicht der größte Umzug dieser Art in Norddeutschland neue Rekordmarken.
Die Hochschule für Bildende Künste und die Technische Universität Braunschweig unterzeichnen einen Vertrag über die Zusammenarbeit beim neuen interdisziplinären Studiengang "Medienwissenschaften".
Ausstellung "EDV und Neue Medien in der Öffentlichen Bücherei" anläßlich der Einführung der elektronischen Datenverarbeitung in der Hauptstelle, Hintern Brüdern 23.
Ehrung der Meister des Sports aus Braunschweig durch die Stadt im Altstadtrathaus. Empfangen werden 89 Sportlerinnen und Sportler. Walter Breitkopf vom Turnverein Mascherode und der Sportgemeinschaft Blau-Gold werden mit der Sportmedaille der Stadt Braunschweig ausgezeichnet.
Der Rat der Stadt stimmt einer Finanzierungsvereinbarung zwischen dem Land Niedersachsen, dem Volkswagenwerk und der Stadt Braunschweig über den Ausbau des Flughafens Waggum zu (Verlängerung der Start- und Landebahn, Einbau eines Gleitwegsenders). Er beschließt das Parkraumbewirtschaftungskonzept.
Eröffnung der Freiwilligen Agentur Südostniedersachsen in der Frankfurter Straße. Sie wird getragen von der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig, dem Diakonischen Werk, dem Volkswagen-Gesamtbetriebsrat und der Entwicklungsagentur für Südostniedersachsen.
Amtseinführung von Herbert Hausmann als Präsident des Landgerichts Braunschweig.
Tagung von Vertretern der 8 Wehrbereiche und 42 Verteidigungsbezirkskommandos der Bundeswehr.
Die Stadt Braunschweig präsentiert sich erstmalig im Internet unter der Adresse "braunschweig.de".
Die nördliche Autobahnanschlußstelle Braunschweig-Flughafen der A2 mit der Abfahrt aus Richtung Berlin und der Auffahrt in Richtung Hannover wird dem Verkehr übergeben.
Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen der Technischen Universität Braunschweig und der amerikanischen University of Rhode Island. Es ermöglicht Studierenden der Ingenieurwissenschaften während des Studiums den parallelen Erwerb des Universitätsabschlusses (Diplom/Master-Grad) Deutschlands und der USA.
Wiedereröffnung der Mittelalter-Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums in der Burg Dankwarderode.
Das Verkehrs-Informations- und Managementsystem Info-Regio wird als dezentrales Projekt der Stadt Braunschweig zur Weltausstellung Expo 2000 in Hannover offiziell registriert.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

Hilfe

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    • ein Tag und ein Jahr
    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
  • Bei der Stichwortsuche können ein oder zwei Begriffe mit jeweils mind. 3 bis max. 20 Buchstaben eingegeben werden.
  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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