Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1990

Anzahl: 185

Eröffnung der neuen Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie am Städtischen Klinikum Salzdahlumer Straße. Chefarzt ist Professor Dr. Günter Frank. Offizielle Eröffnung am 15. Januar 1990 in Anwesenheit des Niedersächsischen Sozialministers Hermann Schnipkoweit.
Informationsbesuch von Bundeswirtschaftsminister Dr. Helmut Haussmann bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.
Grundsteinlegung für 5 Häuser mit 26 Altenwohnungen am Muldeweg in der Weststadt durch die Braunschweiger Baugenossenschaft.
1. Neujahrsempfang der Stadt Braunschweig im Städtischen Museum. Die Veranstaltung schließt an Neujahrsempfänge des Städtischen Museums an, die bis Januar 1987 durchgeführt wurden.
Aus Anlass des 45. Jahrestages der Zerstörung Magdeburgs am 16. Januar 1945 fährt eine Delegation der Stadt Braunschweig unter Leitung von Oberbürgermeister Gerhard Glogowski und Oberstadtdirektor Dr. Jürgen Bräcklein zu einem Friedenssymposium in diese Partnerstadt.
Ausstellung "Walter Dexel: Hommage zum 100. Geburtstag" in der Galerie Schmücking, Lessingplatz 12.
Auf dem Schützenplatz an der Hamburger Straße findet Braunschweigs erster "Fischmarkt" statt.
Der Turn- und Rasensportverein (Tura) von 1865 e. V., Bienroder Weg 51, feiert sein 125jähriges Bestehen.
Das Staatsorchester Braunschweig und das Städtische Orchester Magdeburg vereinigen sich in der Stadthalle zum ersten deutsch-deutschen Gemeinschaftskonzert.
Einweihung des Neubaus der Firma Aero-Data Flugmeßtechnik GmbH neben dem Technologiepark, Rebenring 33, in dem die Firma bisher untergebracht war.
Ehrung von 43 Deutschen Jugendmeistern im Sport aus Braunschweig durch den Rat und die Verwaltung der Stadt im Altstadtrathaus.
Offizielle Verabschiedung des zum 31. Januar in den Ruhestand tretenden Direktors des Herzog Anton Ulrich-Museums, Dr. Rüdiger Kleßmann.
Der Rat der Stadt beschließt die erste, vom Land stufenweise vorgeschriebene Senkung der Getränkesteuer (ab 01. Januar 1990) und zum Ausgleich für diesen Einnahme-Ausfall eine Erhöhung der Gewerbesteuer (ab 01. Januar 1991). Er stimmt den "Richtlinien zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Stadtverwaltung" zu.
Verabschiedung des in den Ruhestand tretenden Präsidenten des Oberlandesgerichtes Braunschweig, Dr. h.c. Rudolf Wassermann, und Amtseinführung seines Nachfolgers, Manfred Flotho, durch den Niedersächsischen Minister der Justiz, Walter Remmers.
Sitzung des Vorsitzenden der SPD-Fraktionen im Bundestag und in den Landtagen.
Fußball-Freundschaftsspiel in Magdeburg zwischen dem 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig vor 23 000 Besuchern (Ergebnis 2:0). Zuschauer, Mitwirkende am Rahmenprogramm und Teilnehmer beim abendlichen Bankett im Magdeburger Rathaus sind aus Braunschweig u. a. Oberbürgermeister Gerhard Glogowski, Oberstadtdirektor Dr. Jürgen Bräcklein, die Schul- und Kulturdezernentin Dr. Birgit Pollmann und Vertreter der Wirtschaft.
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Braunschweig wählt Dr. Hans Malkmus, geschäftsführender Gesellschafter der VKS Dr. Dörnemann (Salzgitter), zum neuen Präsidenten.
Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Braunschweig verurteilt die beiden Hauptangeklagten in der Devisenaffäre der Volkswagen AG, den Frankfurter Devisenmakler Hans-Joachim Schmidt und den ehemaligen Leiter der VW-Devisenabteilung Burkhard Junger, zu je 6 Jahren Freiheitsstrafe.
Tag der offenen Tür im neuen Gebäude des Sozialamtes der Stadt Braunschweig, Auguststraße 9 - 10. Oberbürgermeister Gerhard Glogowski und Oberstadtdirektor Dr. Jürgen Bräcklein übergeben nach Abschluß der Umbauarbeiten das Gebäude seiner neuen Bestimmung.
Empfang der Stadt im Altstadtrathaus für die Teilnehmer einer militärgeschichtlichen Arbeitstagung in Königslutter. Veranstalter der Tagung ist die Niedersächsische Landeszentrale für Politische Bildung, Hannover, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis für Militärgeschichte, Braunschweig.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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