Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1981

Anzahl: 131

Große stadthistorische Ausstellung „Brunswiek 1031 – Braunschweig 1981. Die Stadt Heinrichs des Löwen von den Anfängen bis zur Gegenwart“ im Städtischen Museum aus Anlass folgender Jubiläen: Erste urkundliche Erwähnung Braunschweigs im Jahre 1031, 750 Jahre Goldschmiedeinnung, 750 Jahre Ratsherren in Braunschweig, 750 Jahre Stadtsiegel, 200. Todestag von Gotthold Ephraim Lessing, 150. Geburtstag des Dichters Wilhelm Raabe und 150. Geburtstag des Mathematikers Richard Dedekind.
Brandanschlag auf das Institut für Thermodynamik an der Technischen Universität, Hans-Sommer-Straße 5. Das chemische Labor wird völlig zerstört.
Offizielle Eröffnung der Abwasservorbehandlungsanlage auf dem Rieselgut Steinhof.
Der Museumsverein Braunschweig für zeitgenössische Kunst e. V. tritt mit der Ausstellung „Moderne Kunst für ein Museum“ im Herzog Anton Ulrich-Museum erstmals an die Öffentlichkeit.
Das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung verleiht den Robert-Hermann-Tenbrock-Preis an Professor Dr. Heinz-Dieter Schmid, Tübingen, für sein Unterrichtswerk „Fragen an die Geschichte“.
Tagung des Landesinnungsverbandes Niedersachsen der Goldschmiede. Die Delegierten beschließen die Auflösung des bisherigen Verbandes und die Gründung des Landesinnungsverbandes Norddeutschland.
Briefmarkenausstellung „iposta 81“ des Verbandes Niedersächsischer Philatelisten-Vereine in der Stadthalle. Zur Eröffnung steigen 2000 Brieftauben auf.
Der Rat der Stadt beschließt, das Stadion des Vereins BTSV Eintracht und das dazugehörende Gelände für 11,9 Millionen DM anzukaufen.
Mit der Eröffnung der Freibadesaison wird im Bürgerpark-Bad eine Rutschbahn von 60 Metern Länge zur Benutzung freigegeben.
Empfang der Stadt zum 175jährigen Bestehen der Braunschweigischen Lebensversicherungs AG, Kurt-Schumacher-Straße 21/Campestraße 14.
Landesverbandstag des Braunschweigischen Hotel- und Gaststättenverbandes. Karl-Heinz Herbst (Restaurant Gewandhaus) löst August Hampe-Michels (Hotel Forsthaus) als Präsident ab.
Im Städtischen Museum überreicht Stadtdirektor Dr. Lamberg Herrn Oberbürgermeister Glogowski das nach mehr als dreißigjährigen Vorbereitungsarbeiten fertiggestellte bedeutende kartographische Werk „Die Geschichte der Stadt Braunschweig in Karten, Plänen und Ansichten“.
1. Wochenmarkt auf dem Magnikirchplatz.
10. Deutsch-Indonesische Kulturwoche in Verbindung mit einer Ausstellung von Fredemarie Tauchert-Abernethy im Altstadtrathaus.
20. Ausstellung „Harz + Heide“ an der Eisenbütteler Straße. Sie wird durch Wohnungsbauminister Dieter Haack eröffnet. Mit 133 000 Besuchern erzielt sie ein neues Rekordergebnis.
Bienroder Volksfest zum 950jährigen Bestehen der Ortschaft. (950. Wiederkehr des Datums der ersten urkundlichen Erwähnung).
Festgottesdienst und Empfang der St. Magni-Gemeinde zum 950jährigen Bestehen ihrer Kirche.
Festveranstaltung „750 Jahre Rat der Stadt Braunschweig“ mit einem Vortrag von Archivdirektor a. D. Dr. Richard Moderhack im Altstadtrathaus und einem Empfang im Städtischen Museum.
Die Stiftung Braunschweiger Seniorenhilfe übergibt die Senioren-Wohnanlage Heinrichstraße 11 (früher Männer-Asyl zu Braunschweig) ihrer Bestimmung.
Festliche Chormusiktage des Landesverbandes Nordwest im Verband Deutscher Oratorien- und Kammerchöre e.V. in Verbindung mit der Stadt Braunschweig.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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