Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1990

Anzahl: 185

Ehrung der Meister des Sports aus Braunschweig durch die Stadt im Altstadtrathaus. Eingeladen wurden 83 Sportler aus 17 Vereinen, die in 19 Sportarten aktiv sind. Für besondere Verdienste auf dem Gebiete des Sports werden drei Sportmedaillen der Stadt Braunschweig verliehen.
21. Braunschweiger Schultheaterwoche. Veranstalter ist der Verein zur Förderung des Schultheaters im Regierungsbezirk Braunschweig e. V. unter Mitwirkung der Bezirksregierung Braunschweig, des Staatstheaters Braunschweig und des Deutschen Theaters Göttingen. Spielstätten sind das Kleine Haus des Staatstheaters, der "Theaterspielplatz" des Staatstheaters und die Aula der Neuen Oberschule.
Die Firma Reinicke + Richau, Fachgeschäft für Haushaltswaren und Porzellan, Bohlweg 39, feiert ihr 100jähriges Bestehen. Die Firmengeschichte begann 1890 mit der Produktion von Kachelöfen, 1940 erfolgte die Umwandlung in das heutige Fachgeschäft.
Karnevalsumzug durch die Innenstadt von 4 Kilometern Länge, begleitet von über 1 000 Musikern. 220 000 Zuschauer säumen die Straßen.
Erste Informationstagung der Handwerkskammer Braunschweig für Handwerker aus der Region Magdeburg mit 150 Teilnehmern.
Die Jugendfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Watenbüttel besteht seit 25 Jahren.
Eröffnung des 2. Braunschweiger Luft- und Raumfahrt-Symposiums durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kunst, Dr. Johann-Tönjes Cassens.
Unterzeichnung einer Vereinbarung zwischen den Universitätsbibliotheken Braunschweig und Magdeburg über den Direktleihverkehr zwischen beiden Institutionen.
Polizeiliche Durchsuchung des von einer autonomen Gruppe bewohnten ehemaligen Konzerthauses Böcklerstraße 232 und von vier Wohnungen in der Adolfstraße, Cheruskerstraße, Roonstraße und Wolfenbütteler Straße.
225jähriges Bestehen der Braunschweigischen Staatsbank/Norddeutsche Landesbank. Sie wurde als Herzoglich Braunschweig-Lüneburgische Leyhaus-Anstalt gegründet.
Die Präsidenten der Technischen Universitäten Braunschweig und Magdeburg unterzeichnen in Magdeburg ein Kooperationsabkommen.
Stadtkämmerer a. D. Dr. jur. Hellmut Frank, Ehrenvorsitzender der Sektion Braunschweig des Deutschen Alpenvereins e. V., im Alter von 86 Jahren gestorben (* 09. April 1903 in Berlin).
10. Tagung der Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen, veranstaltet vom Zoologischen Institut der Technischen Universität. Hauptarbeitsgebiet der Gesellschaft ist die Erforschung der Biologie von Libellen.
Ein Großfeuer in der Oswald-Berkhan-Schule, Oswald-Berkhan-Straße 4, verursacht einen Schaden von über 250 000 Mark.
Gründung des "Vereins ehemaliger DDR-Bürger".
Aus dem von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt betreuten Helmholtz-Fonds werden drei Preise zu je 10 000 Mark an sechs Physiker verliehen. Gemeinsame Preisträger sind u. a. Manfred Klonz und Thomas Weimann von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig.
Ratssitzung. Der Rat der Stadt stellt die nördliche Okeraue östlich der Bundesstraße 214 zwischen Steinhof und der Autobahn unter Schutz und schließt gleichzeitig eine westliche Verkehrsumgehung Watenbüttels aus. Er stimmt der "Haushaltsunterlage Bau" zur Errichtung des Kleinen Hauses des Staatstheaters zu. Stadtbaurat Dr.-Ing. Konrad Wiese hält nach 25jähriger Amtszeit vor dem Rat seine Abschiedsrede.
Der langjährige Heimatpfleger für den Stadtteil Ölper, Oberstudienrat a. D. Dr. phil. Hans Lindemann, feiert seinen 90. Geburtstag. Das Stadtarchiv zeichnet ihn für seine beispielhafte Chronik von Ölper (1977) mit der erstmals verliehenen Würde eines Ehren-Archivars aus.
Gründung des regionalen Kulturverbundes "Braunschweigische Landschaft". Gründungsmitglieder sind die Städte Braunschweig und Salzgitter sowie die Kreise Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel.
Amtseinführung des neuen Leiters des Bundesvermögensamtes Braunschweig, Regierungsoberamtsrat Hans-Jürgen Markmann.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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