Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1937

Anzahl: 88

Baurat August Weidlich ist verstorben.
Inbetriebnahme der neuen Eisenbahnbrücke an der Wolfenbütteler Straße.
Landgerichtspräsident Konrad Schnitger in Prenzlau wird in gleicher Eigenschaft nach Braunschweig versetzt.
Amtsgerichtsdirektor i. R., Karl Horenburg, ist im 80. Lebensjahr verstorben.
Aufstellung einer Orgel im Martin-Luther-Haus.
Feier des Kreistages Braunschweig-Land in der Stadt Braunschweig.
Eröffnung der "Braunschweiger Festspiele" am Nussberg durch Aufführung von Glucks "Alkestis".
Stadtbaurat i. R., Dipl.-Ing. Gustav Schröder, ist in Bad Ems am 16. Juli verstorben (* 1876 in Penzlin / Mecklenburg).
Verlegung der Straße vom Messeweg zum Grünen Jäger bei Manegolds Kaffeegarten, teilweise Zuschüttung des Kreuzteiches.
Paul Diercke, wissenschaftlicher Leiter der kartographischen Abteilung des Verlages Georg Westermann, ist verstorben.
Der volkskundlich interessierte Henning Rieschbieter ist in Bortfeld verstorben.
Oberstaatsanwalt Dr. Ranker aus Berlin ist als Leiter der Staatsanwaltschaft in Braunschweig berufen worden.
Richtfest des Gemeinschaftshauses in Mascherode.
Oberlandesgerichtsrat Dr. Paul Döring in Celle wird Vizepräsident beim Oberlandesgericht Braunschweig.
Außerordentlicher Professor Dr. Otto Linde, Apotheker, im 80. Lebensjahr verstorben.
Eröffnung der Kaufmännischen Berufsschule am Wollmarkt.
Richtfest für das Verwaltungsgebäude des Luftkreiskommandos auf dem SA-Feld.
Wiederherstellung der Apostel am Döringstift, Prinzenweg.
Umgestaltung des alten Martini-Friedhofes an der Goslarschen Straße, Abbruch zahlreicher Grabsteine.
Post- und telegraphisch wissenschaftliche Halbwoche wurde eröffnet durch den Reichspostminister Dr. Ohnesorge.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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