Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1880 bis 1899

Anzahl: 179

Errichtung eines Königlich Preußischen Eisenbahnbetriebsamtes in Braunschweig (es besteht bis 1895).
Eröffnung der „Städtischen Fortbildungs- und Gewerbeschule“ nach Ausbau der „Städtischen Gewerbeschule“ (Fortbildungsschule für gewerbliche Lehrlinge).
Dr. Hermann Günther, Direktor der von ihm gegründeten privaten höheren Lehranstalt (später Staatliche Raabeschule), gestorben (* 10. November 1811 in Gandersheim).
Heinrich Thiele, Hof- und Domprediger, Dr. theol. und Abt, gestorben.
Inbetriebnahme der Landeseisenbahn Braunschweig-Derneburg.
Der „Braunschweiger Stadtanzeiger“ (später „Braunschweiger Allgemeiner Anzeiger“) beginnt zu erscheinen.
Eröffnung der „Stadt-Brief-Beförderung Hammonia“ durch den Großkaufmann Eduard Riesell.
Wiederaufbau der Burg Dankwarderode begonnen (Baumeister Ludwig Winter).
Der Ausbau der städtischen Realschule Hinter den Brüdern zu einer Oberrealschule ist abgeschlossen (Direktor Wilhelm Krumme).
Rückkehr des Infanterie-Regimentes Nr. 92 aus Metz in seine Garnisonstadt Braunschweig (aufgrund der Militärkonvention mit Preußen vom 01. April 1886).
Einweihung des neu erbauten Herzoglichen Museums (Architekt Oskar Sommer).
Einweihung des Zentralfriedhofs.
Einweihung des Neubaues der Städtischen Mädchenmittelschule in der Heydenstraße (Michaelis).
Errichtung eines zweiten Gaswerks an der Taubenstraße.
Gründung des Vereins für Deutsche Literatur (aufgelöst 1921).
Eröffnung des Rudolfstiftes zur Erziehung unbemittelter Kinder weiblichen Geschlechts in christlichem Geiste, gestiftet zum Gedächtnis des Malers Rudolf Henneberg durch dessen Schwester Wilhelmine (* 03. April 1824 Braunschweig, † 8. Juni 1886 Braunschweig).
Wilhelm Schulz, Staatsminister im Geheimen Rat von 1863 bis 1883, in Braunschweig gestorben.
Konzession für fünf neue Apotheken (bis dahin gab es nur vier Apotheken in der Stadt).
Erbauung des Schützenhauses an der Hamburger Straße.
Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie Braunschweig - Hildesheim.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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