Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1987

Anzahl: 195

Rolf Lasius, Leiter der Schulabteilung bei der Bezirksregierung Braunschweig, im Alter von 61 Jahren gestorben (*20. Juni 1926).
Wolfgang Brandes, Gründer und Leiter des gleichnamigen Auktionshauses von 1948 bis 1972, im Alter von 86 Jahren in Bad Harzburg gestorben (* 24. Januar 1901 in Thüringen).
Prof. Dr. Ing. Paul Koeßler, von 1934 – 1964 Direktor des Instituts für Fahrzeugtechnik an der hiesiger TH, im Alter von 91 Jahren in Inzell (Obb.) gestorben (* 19. Juni 1896 in Ingolstadt). Von 1948-1952 gehörte er als CDU-Ratsherr dem Rat an.
Willi Wagner, Stadtoberamtsrat und Leiter des Zivilschutzamtes seit Januar 1983, im Alter von 64 Jahren während des Urlaubs gestorben (* 28. Mai 1923).
Medizinaldirektor a. D. Dr. med. Ernst Suren, früher Ärztlicher Direktor und leitender Arzt der Chirurgischen Abteilung im Städtischen Krankenhaus Salzdahlumer Straße, im Alter von 89 Jahren gestorben (* 31. Januar 1898 in Winterberg/Westfalen).
Im Postamt 31 an der Friedrich-Wilhelm-Straße wird Braunschweigs erster „Münzwertzeichendrucker“ in Betrieb genommen.
Durch einen Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 248 zwischen dem Schenkendamm und der Gaststätte „Friedrichhöhe“ (Stadtteil Leiferde) werden eine Frau getötet und vier Menschen schwer verletzt.
Dr. phil. Bruno Heusinger, Präsident des Bundesgerichtshofes von 1960 bis 1965, im Alter von 87 Jahren in Celle gestorben. Dr. Heusinger war von 1933 bis 1934 und von 1948 bis 1960 Präsident des Oberlandesgerichtes Braunschweig.
1. Weinmarkt der Braunschweiger Weinhändler auf dem Kohlmarkt.
Das Museum für Photographie eröffnet sein neues Domizil im Torhaus Helmstedter Straße/Ecke Parkstraße.
Der Tierschutzverein Braunschweig eröffnet am Biberweg einen Neubau mit Jugendzentrum, Quarantäne-, Kleintierpflege- und Vogelpflegestation.
Empfang der Stadt für 28 junge Indonesier aus Braunschweigs Partnerstadt Bandung, die sich im Rahmen des internationalen Jugendaustausches in Braunschweig aufhalten.
Braunschweiger Liederzirkus im Schlosspark mit Bänkelsängern, Liedermachern, Kabarettisten, Folk-Rock-Gruppen und Mundartinterpreten im Rahmen von „Open air Braunschweig '87“.
Der Reit- und Fahrverein Braunschweig feiert sein 75-jähriges Bestehen.
Jubiläumsprogramm „400 Jahre Staatsorchester Braunschweig – 400 Jahre Musik in Braunschweig“ des Staatstheaters auf dem Burgplatz im Rahmen von „Open air Braunschweig '87“.
Informationsbesuch des neuen indonesischen Botschafters Sukardi. Er eröffnet eine indonesische Fotoausstellung im Ottmerbau der Norddeutschen Landesbank.
Festwochen zum 50-jährigen Bestehen der Schuntersiedlung. Oberbürgermeister Gerhard Glogowski übergibt auf dem Tostmannplatz eine Gedenktafel.
38. Volks- und Schützenfest der Südstadt, mit dem die Siedlergemeinschaft Südstadt ihr 50-jähriges Bestehen feiert.
Tag der offenen Tür im Großen Haus des Staatstheaters zum 400-jährigen Bestehen des Staatsorchesters Braunschweig mit einem Werkstattkonzert, der Vorstellung von Musikinstrumenten und einem musikalischen Quiz.
Internationale Folklore auf dem Burgplatz (mit Tänzen aus Griechenland, der Türkei, Portugal, Spanien und Italien) und offene Abende in den Begegnungsstätten ausländischer Mitbürger im Rahmen von „Open air Braunschweig 1987“.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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