Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1990

Anzahl: 185

Der Braunschweiger Tanzsportclub (BTSC) im Postsportverein Blau-Gelb wird in Oslo Europameister in den Standard-Formationen.
Festival des Norddeutschen Kindertheaters zum Jubiläum "300 Jahre Theater in Braunschweig".
Mitgliederversammlung der Deutschen Sektion des Rates der Gemeinden Europas (Kommunalkongreß 90). An ihr nehmen 800 Vertreter von Städten, Gemeinden und Kreisen der Bundesrepublik Deutschland sowie Gäste aus der DDR und anderen europäischen Staaten teil.
Oberbürgermeister Gerhard Glogowski wird in Hannover Niedersächsischer Innenminister und stellvertretender Ministerpräsident.
Eröffnung der Technisch-Wissenschaftlichen Akademie Braunschweig, die zunächst im Hause Abt-Jerusalem-Straße 4 untergebracht ist.
4. Braunschweiger City-Nachtlauf mit 35 000 Zuschauern. Es finden folgende Wettbewerbe statt: Elitelauf über 12 Kilometer (Sieger: Markus Ryffel, Schweiz), 12 030 m Männer, 12 030 m Frauen, 6 100 m Männer, 6 100 m Frauen.
1. Braunschweig-Tage in Magdeburg mit 70 000 Besuchern. An dem Informations- und Kulturprogramm im Kulturpark Rotehorn beteiligen sich 35 Braunschweiger Unternehmen, Institutionen und Organisationen.
Die Kirchengemeinde St. Petri an der Langen Straße feiert mit einem Festgottesdienst und einem festlichen Nachmittag das 800jährige Bestehen ihres Gotteshauses.
Die Drogerie Sonnen, Stettinstraße 3, feiert ihr 100jähriges Bestehen. Sie wurde 1890 als Augusta-Drogerie im Hause Auguststraße 28 eröffnet.
Eröffnung einer Galerie durch den Bezirksverband Braunschweig im Bund Deutscher Architekten in dem von Peter Joseph Krahe errichteten klassizistischen Torhaus Am Wendentor 3 nach grundlegender Sanierung des Gebäudes.
Polizeiliche Räumung des von einer autonomen Gruppe am 19. April 1987 besetzten ehemaligen Konzerthauses Böcklerstraße 232. Nach vorangegangenen Krawallen ist das Gebäude bei der unmittelbar danach folgenden Räumung leer. Es wird am selben Tage von Baufirmen in einen unbewohnbaren Zustand gebracht.
Festgottesdienst zum 50jährigen Bestehen der katholischen Kirchengemeinde St. Marien in Querum.
Der Rat der Stadt lehnt die Einrichtung einer Spielhalle im Hause Bohlweg 14 (bisher Ausstattungsgeschäft Lippold) ab. Weitere Tagesordnungspunkte: Wahlrecht für Ausländer, Kommunalsteuer für Einweggetränkeverpackungen, Verpachtung des Gewandhaus-Restaurants u. a..
Im Dom St. Blasii wird für die 1770 abgestürzte Thomasglocke eine neue Glocke gleichen Namens aufgehängt. Damit ist das Geläut des Gotteshauses wieder vollständig.
Me Chao Rong, Botschafter der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, trägt sich im Altstadtrathaus in das Goldene Buch der Stadt ein. Er kam zur Premierenvorstellung chinesischer Artisten nach Braunschweig.
In der Hochschule für Bildende Künste wird durch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Helga Schuchardt, das neue Ateliergebäude an der Blumenstraße eröffnet. Das durch Sanierung der früheren Kehr-Fabrik entstandene Gebäude wurde von der Stadt Braunschweig angemietet.
In dem von Peter Joseph Krahe errichteten klassizistischen Torhaus an der Humboldtstraße wird nach grundlegender Sanierung des Gebäudes eine Ausstellung über die Geschichte des Botanischen Gartens der Technischen Universität eröffnet.
Festakt zum 150jährigen Bestehen des Botanischen Gartens der Technischen Universität an der Humboldtstraße.
Eine offizielle Delegation der Stadt, geleitet von Oberbürgermeister Gerhard Glogowski und Oberstadtdirektor Dr. Jürgen Bräcklein, nimmt an einer Braunschweig-Woche in Braunschweigs sowjetischer Partnerstadt Kasan teil.
In einem Privatspiel besiegt Eintracht Braunschweig den 1. FC Magdeburg mit 2:1 (1:0) Toren und revanchiert sich damit für die am 06. Februar 1990 in Magdeburg erlittene 0:2-Niederlage. Die Stadt gibt für die Gäste aus unserer Partnerstadt einen Empfang im Altstadtrathaus.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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