Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1989

Anzahl: 178

Informationsbesuch der FDP-Landtagsfraktion im Rathaus und im Eintracht-Stadion.
Der Rat der Stadt verabschiedet eine Baumschutzsatzung. Er stimmt einer Erhöhung der Gas- und Fernwärmepreise und einer Änderung der Tarifstruktur für Strom ab 01. Oktober 1989 zu.
Ein Großfeuer im Saunarium des Welfenhof-Komplexes verursacht einen Schaden von ca. 4 Millionen Mark. Auch einige Zimmer des Mövenpick-Hotels erleiden Hitze- und Wasserschäden.
Informationsbesuch des luxemburgischen Gesundheitsministers John Lakure im „Wohnpark am Wall“ an der Echternstraße.
Eröffnung der Stadtbahnstrecke zwischen der Weststadt (Isarstraße) und Broitzem (Große Grubestraße) für die Straßenbahnlinien 5 und 6 durch die Braunschweiger Verkehrs AG, verbunden mit einem Volksfest in Broitzem.
Jahrestagung des Verbandes Deutscher Highland Cattle Züchter und Halter e. V. (Züchter und Halter schottischer Hochlandrinder).
99. Deutscher Fleischer-Verbandstag mit 500 Delegierten aus 360 Fleischerinnungen. Auf der Tagung sprechen die Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, Prof. Dr. Ursula Lehr, und der Niedersächsische Landwirtschaftsminister Burkhard Ritz.
Verleihung des Robert-Hermann-Teubrock-Preises durch das Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung an den italienischen Historiker und Schulbuchautor Professor Scipione Guarracino.
Ausstellung „Die Geschichte Rußlands auf Medaillen“ in der Deutschen Bank, Brabandtstraße 10. Gezeigt werden Leihgaben der Staatsbank und des Staatlichen Historischen Museums der UdSSR in Moskau.
Freigabe der neuen Straßenverbindungen nach Broitzem nach Ausbau der Donaustraße, des Kruckweges und der Straße An der Rothenburg.
Festveranstaltung in der Stadthalle zum 125jährigen Bestehen der Industrie- und Handelskammer Braunschweig mit Reden des Bundesverteidigungsministers Dr. Gerhard Stoltenberg und des Niedersächsischen Ministerpräsidenten Dr. Ernst Albrecht.
Ausstellung „Braunschweigische Industriegeschichte 1840 – 1990“ im Ausstellungszentrum Hinter Aegidien des Braunschweigischen Landesmuseums. Anlass für die Ausstellung ist das 125jährige Bestehen der Industrie- und Handelskammer Braunschweig.
Treffen des Heimatkreises Königsberg/Neumark mit mehr als 400 Teilnehmern.
100jähriges Bestehen der Dibbesdorfer Landbäckerei, Am Markt 1 (1889 von Louis Bode als Gemeindebäckerei gepachtet, 1903 gekauft, 1906 Errichtung des heute noch stehenden Gebäudes, 1929 Übernahme durch den Schwiegersohn Karl Köchy, 1968 Übernahme durch dessen Sohn Karl-Heinz Köchy).
100jähriges Bestehen des Fischgeschäftes Daume & Hildebrand, Besselstraße 1/Ecke Celler Straße.
In einem früheren Kasernenblock des Panzergrenadierbataillons an der Rautheimer Straße nimmt die "zentrale Ausländerbehörde" ihre Arbeit auf. Anwesend sind Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, der Niedersächsische Innenministers Josef Stock und Oberbürgermeister Gerhard Glogowski. Die Behörde gliedert sich in: Außenstelle des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge, Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber des Landes Niedersachsen, Ausländerbehörde des Ordnungsamtes und Außenstelle des Sozialamtes der Stadt Braunschweig.
Empfang der Stadt für Mitglieder der Arbeitsgruppe „Bekämpfung des Analphabetismus“ der Europäischen Gemeinschaft.
Besuch einer Delegation aus Braunschweigs englischer Partnerstadt Bath unter Leitung der Bürgermeisterin Anne McDonagh.
100jähriges Bestehen der Wilhelmi-Apotheke, Wilhelmitorwall 26.
22. Internationales Hafnerei-Symposium des Deutschen Arbeitskreises für Keramikforschung im Braunschweigischen Landesmuseum.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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