Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1920 bis 1929

Anzahl: 166

Einweihung des „Hauses der Geistigen Arbeit“ (Öffentliche Bibliothek und Lesehalle), Hintern Brüdern 23.
Einweihung des Ehrenfriedhofes mit Ehrendenkmal für die im Weltkriege vermissten Braunschweiger.
Eröffnung des Luise-Löbbecke-Heims (vormals Dienstbotenanstalt).
400-Jahr-Feier der Reformation in der Brüdernkirche.
Glockenweihe in der Petrikirche.
Umbenennung verschiedener Straßen und Plätze.
Einweihung des auf dem Hofe des Vaterländischen Museums wieder aufgebauten Bauernhauses aus Bortfeld.
Besuch von Dr. Albert Schweitzer in Braunschweig.
Eröffnung des Kraftomnibusringverkehrs.
Veranstaltungen zum „Goethe-Lessing-Jahr“, insbesondere Ausstellung „Faust auf der Bühne“.
Kundgebung im städtischen Konzerthause gegen die Kriegsschuldlüge.
Feierliche Übergabe der drei neuen elektrotechnischen Institute an die Technische Hochschule.
Aufgehen der „Braunschweigischen Bank und Kreditanstalt“ in der „Commerz- und Privatbank AG Hamburg“.
Errichtung eines berufspädagogischen Berufsinstitutes an der Technischen Hochschule („Forschungsinstitut für Erziehungswissenschaften“).
Einweihung des Gaußmuseums im Gaußhause Wilhelmstraße 30.
Feier des 800. Geburtstages Heinrichs des Löwen.
Umbenennung der „Herzog-Johann-Albrecht-Oberrealschule“ in „Städtische Oberrealschule Hinter den Brüdern“ und des „Herzogin-Elisabeth-Lyzeums“ in „Städtisches Oberlyzeum und Studienanstalt“. Die Deutsche Oberschule erhält in diesem Jahre die Bezeichnung „Lessing-Schule“.
Kundgebung der vaterländischen Verbände gegen die Kriegsschuldlüge anlässlich des 10jährigen Bestehens des Versailler Vertrages.
Oberbürgermeister Dr. Paul Trautmann gestorben.
Grundsteinlegung zum August-Bebel-Hof (später zeitweise „Limbeker Hof“).

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

Hilfe

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    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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