Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für den Zeitraum von 1880 bis 1899

Anzahl: 179

Walter Oehler, Ehrenpräsident der Handwerkskammer, in Braunschweig geboren.
Dr. Otto (Zincken-) Sommer, Direktor der Städtischen Höheren Mädchenschule, gestorben.
Die gerichtliche Erkenntnis im Prozess Seidel befreit den verstorbenen Chefarzt des Landeskrankenhauses Prof. Dr. Hermann Seidel von dem Vorwurf einer Vernachlässigung seiner ärztlichen Pflicht.
Einweihung des neu erbauten „Rettungshauses“.
Fürst Otto von Bismarck in Friedrichsruh gestorben.
Tagung der Deutschen Anthropologischen Gesellschaft.
Marie, Prinzessin von Sachsen-Altenburg, Gemahlin des Regenten Albrecht von Preußen, in Camenz gestorben.
Annahme der Vorlage über die neue Zusammensetzung der Landesversammlung.
Gründung des Vereins zur Hebung Braunschweigs und seines Fremdenverkehrs (seit 1905 Verkehrsverein Braunschweig, seit 1935 Städtischer Verkehrsverein Braunschweig e. V.).
Erste Hauptversammlung des Vereins zur Hebung Braunschweigs und seines Fremdenverkehrs.
Brand des Warenhauses Rudolph Karstadt, Stephanstraße 6 (sieben Menschen kommen ums Leben).
Maler Ludwig Tacke gestorben.
In Braunschweig finden im Rahmen der Internationalen Wettkämpfe des Braunschweigischen Fußballvereins „Eintracht“ die Deutschen Meisterschaften im 200-Meter Lauf statt.
Oberlandesgerichtspräsident Wilhelm Mansfeld gestorben.
Einweihung der restaurierten Martinikirche.
Dr. Hermann Blumenau, Gründer der Kolonie Blumenau in Brasilien, gestorben (* 26. Dezember 1819 in Hasselfelde).
Werner Bertram, seit 1890 General- und Stadtsuperintendent, Botaniker, gestorben (* 26. April 1835 Ottenstein).
Kaufmann Carl Götting, Förderer des Städtischen Museums, in Hamburg gestorben (* 27. Oktober 1828 in Braunschweig).
Einweihung der restaurierten Andreaskirche.

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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