Stadtchronik Braunschweig

Die Chronik bietet Ihnen Einträge zu politisch, kulturell und wirtschaftlich bedeutsamen Ereignissen und Personen, die einen Überblick zur Stadtgeschichte geben.

Stadtchronik

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Stadtchronik

Einträge für das Jahr 1990

Anzahl: 185

Bundestreffen Freier Alternativer Schulen.
Grundsteinlegung für das Altenpflegeheim St. Hedwig (Böcklerstraße 232 (Umbau des ehemaligen Konzerthauses und Anbau). Im Erdgeschoß wird eine städtische Begegnungsstätte untergebracht.
Kongreß des Fachverbandes für Behindertenpädagogik im Verband Deutscher Sonderschulen.
In den Rat der Stadt rücken Werner Hogrefe jun. (CDU) und Susanne Hornburg (Die Grünen) aufgrund der Mandatsverzichte von Harald Menges (CDU) und Harry von Borstel (Die Grünen) nach.
Verleihung des Wilhelm-Raabe-Preises der Stadt Braunschweig an den Schriftsteller Gerhard Köpf (München) für sein Buch "Eulensehen".
Verleihung des Technologietransferpreises der Industrie- und Handelskammer Braunschweig an Susanne Mordike, Mitarbeiterin am Institut für Werkstoffkunde und Werkstofftechnik der Technischen Universität Clausthal.
Kongreß "Grafik-Design: Zukunft in Wirtschaft und Kultur in Deutschland" in der Hochschule für Bildende Künste mit 500 Teilnehmern aus Ost- und Westdeutschland.
Flughafendirektor i. R. Walter John, Geschäftsführer der Flughafengesellschaft Braunschweig mbH von 1963 bis 1976, im Alter von 77 Jahren gestorben (* 22. November 1913).
Eröffnung der Ausstellung "Mädchen können mehr - Berufswahl als Chance" im Berufsinformationszentrum des Arbeitsamtes.
Grundsteinlegung für das neue Amtsgerichtsgebäude am Eiermarkt durch die Niedersächsische Justizministerin Heidrun Ahn-Merk.
Tage neuer Kammermusik (41. Folge) im Städtischen Museum.
Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Braunschweig an Irmgard Brandes (Altenarbeit), Helmut Behn (Schiedsmann, Schöffe, Jugendarbeit), Albert Böker (Lehrer- und Schülerbildung, Schulgarten), Dr. Kurt Seeleke (Denkmalschutz, Wiederaufbau) und Wilhelm Staake (Jugendarbeit, Sportförderung ) in einer Feierstunde im Altstadtrathaus.
Der Braunschweiger Tanzsportclub im Postsportverein Blau-Gelb wird in München Vizeweltmeisterin in den Standard-Formationen.
Erste gesamtdeutsche Bundestagswahl. Wahlergebnis (Zweitstimmen) in der Stadt Braunschweig: CDU 42,7 % (41,9%), SPD 38,2 % (41,9 %), FDP 10,7 % (8,5 %), Die Grünen 5,4 % (8,5 %), Republikaner 1,1 %, Die Grauen 0,8 %, sonst. Bewerber 1,1 %. Joachim Clemens (CDU) wird erneut mit den Erststimmen direkt in den Bundestag gewählt.
Die Jugenddorf-Christopherusschule stellt den Schul- und Internats-Neubau an der Georg-Westermann-Allee in Verbindung mit einer Feierstunde der Öffentlichkeit vor.
Im Städtischen Klinikum Salzdahlumer Straße wird der erste Bauabschnitt des Bettenhaus-Neubaus eröffnet. Er bietet Platz für 144 Patienten.
Der Neubau für das 2. Polizeirevier an der Guntherstraße wird in Anwesenheit des Niedersächsischen Innenministers Gerhard Glogowski seiner Bestimmung übergeben.
Eröffnung des neuen Ausbildungszentrums des Volkswagenwerkes an der Guntherstraße.
Verabschiedung des wissenschaftlichen Geschäftsführers der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung, Prof. Dr. Joachim Klein, und Amtseinführung seines Nachfolgers, Prof. Dr. Leopold Flohé, in einem Festakt im Braunschweigischen Landesmuseum.
Schriftsteller Horst Bienek, Träger des ihm 1978 verliehenen Wilhelm-Raabe-Preises der Stadt Braunschweig, im Alter von 60 Jahren in München gestorben (* 07. Mai 1930 in Gleiwitz).

Informationen

Die Chronik der Stadt Braunschweig wurde in den 1930er Jahren von Mitarbeitern des Stadtarchivs angelegt. Für die bis zum Jahr 1933 aufgeführten Ereignisse wurden schriftliche Belege aus den Beständen des Archivs, insbesondere von alten handschriftlichen Chroniken, herangezogen.

Seit 1934 werden die Einträge fortlaufend geführt und basieren in erster Linie auf Meldungen der regionalen Presse, wie der Braunschweigischen Landeszeitung (erschienen bis 1936), der Braunschweiger Tageszeitung (erschienen bis 1945) und der Braunschweiger Zeitung (erscheint seit Januar 1946). Die zunächst handschriftlichen Aufzeichnungen sind in eine Datenbank übertragen worden. Die Chronik ist somit ein Zeitdokument und spiegelt die jeweils zeitgenössische Sichtweise wider.

Für die vorliegende Internetversion wurde auf redaktionelle Anpassungen und Kürzungen weitestgehend verzichtet, um den Charakter als historisches Dokument zu bewahren. Alle Einträge, insbesondere diejenigen aus der Zeit des Dritten Reiches müssen in ihrem damaligen Kontext gesehen werden. Bei der Übertragung von Daten können Fehler auftreten, deshalb wird für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller Einträge keine Gewähr übernommen. Für ausführliche Informationen zu den Chronikeinträgen steht Ihnen das Stadtarchiv gern zur Verfügung.

Kennen Sie ein bedeutendes historisches Ereignis, das nicht in der Stadtchronik aufgeführt ist? Dann schicken Sie eine E-Mail mit entsprechender Quellenangabe an das Stadtarchiv. Auch für Hinweise, Kritiken oder Korrekturen sind wir dankbar.

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    • ein Monat und ein Jahr
    • ein Jahr.
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  • Namen oder Ereignisse können dadurch für ein genaueres Ergebnis auf Stichwort 1 und Stichwort 2 aufgeteilt werden.
  • Es ist jedoch nicht gewährleistet, dass ein Name immer vollständig mit Vor- und Zuname eingetragen ist. Beispiel: "...Ernst Böhme...", aber auch "...Oberbürgermeister Böhme...".

Bei der redaktionellen Bearbeitung wurden die Einträge weitestgehend der neuen Rechtschreibung angepasst.

Haben Sie Anregungen oder Kritiken zur Funktionalität und Bedienung der Stadtchronik, ist Ihnen ein Fehler aufgefallen? Dann schicken Sie eine E-Mail an das Stadtarchiv.

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