Demokratiekonferenz Braunschweig 2026
Demokratiekonferenz 2026
Die Partnerschaft für Demokratie (PfD) Braunschweig lädt zur jährlichen Demokratiekonferenz ein, gefördert durch das Bundesprogramm Demokratie leben!. Gemeinsam wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie wir in Braunschweig ziviles Engagement wertschätzen, fördern und erhalten können. Im Mittelpunkt steht dabei eine Arbeitsphase, in der gemeinsam herausgearbeitet wird, wie das zivile Engagement in Braunschweig strukturiert ist, was die Menschen, die sich engagieren, gerne ändern möchten und wie die PfD dabei unterstützen kann.
Zum Ersten Mal wird die Konferenz hybrid stattfinden - vor Ort in der Volkshochschule Braunschweig in der Alten Waage und parallel auf Zoom. Kinderbetreuung vor Ort ist möglich.
Wann? Dienstag, der 06.10.2026 von 15 Uhr bis 18:30 Uhr
Wo? Vor Ort in der Volkshochschule Braunschweig, Alte Waage 15 38100 Braunschweig - barrierefrei zugänglich oder: online über Zoom - das Plenum wird übertragen, die Arbeitsphase findet hier nur online statt
Ablauf
15:00 Uhr Begrüßung
15:15 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse der Partnerschaft für Demokratie
- 2025 haben wir eine umfangreiche Analyse zum Stand der Demokratieförderung in Braunschweig durch unser Projekt in Auftrag gegeben. Dr. Ghislaine Sandrine Bakoben hat diese Analyse erstellt und wird die wichtigsten Ergebnisse präsentieren. Auf den Ergebnissen der Analyse baut die anschließende Arbeitsphase auf.
16:30 Uhr Arbeitsphase zu zivilgesellschaftlichem Engagement in Braunschweig
- In Gruppen werden konkrete Vorschläge und Wünsche für die zukünftige Netzwerkarbeit in Braunschweig erarbeitet. Dabei sollen insbesondere folgende Fragen bearbeitet werden:
- Was funktioniert in der Vernetzung demokratischer Akteurinnen und Akteure in Braunschweig bereits gut und wo bestehen konkrete Unterstützungsbedarfe?
- Welche Netzwerke und Ansprechpersonen bestehen und wer ist bislang noch zu wenig eingebunden?
- Welche Angebote sollte die Partnerschaft für Demokratie bereitstellen?
- Welche Strukturen können auch unabhängig von einzelnen Förderprojekten bestehen?
- Wie können Verwaltung, Zivilgesellschaft, Unternehmen und weitere Akteure und Akteurinnen sinnvoll miteinander in Kontakt gebracht werden?
- Es können z.B. Vorschläge zu folgenden Themen erarbeitet werden:
- öffentliche Netzwerkkarte bzw. Übersicht der demokratischen Akteurinnen und Akteure,
- Kontakt- und Informationssystemen, z. B. Mailverteiler oder strukturierter Kontaktweitergabe,
- regelmäßigen Austauschtreffen, ggf. in Form von vier kleineren Netzwerktreffen pro Jahr,
- thematischen Fortbildungen, z. B. Argumentationstrainings,
- Materialpool zur Ausleihe für eigene Veranstaltungen,
- Erweiterung des Netzwerks um bislang wenig beteiligte Akteure und Akteurinnen,
- stärkerer Kontakt zu Unternehmen und Verwaltung,
- digitale Möglichkeiten für Vernetzung und Austausch,
- weitere konkrete Unterstützungsangebote durch die Partnerschaft für Demokratie.
18:00 Uhr Abschlussplenum
Eine Anmeldung ist bis einschließlich dem 30.09. über das Anmeldeformular (Öffnet in einem neuen Tab) möglich.
Von der Veranstaltung werden Fotos gemacht.
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen.