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Die "alte" Schule (heutiges AWO-Haus)

Anhand des Grundrisses der Gleidinger Schule kann man sich die Sitzplatzanordnung der Timmerlaher Schule gut vorstellen, auch wenn hier die Räume breiter als lang sind:

Jeder der beiden Klassenräume hat ca. 54 m², was gegenüber früher ein erheblicher Fortschritt ist und verfügt über 6 Tisch-Bank-Kombinationen.

Über die Anfänge des Unterrichts haben wir keine Informationen, es ist aber davon auszugehen, dass die Räumlichkeiten die kommenden Jahrzehnte in ähnlicher Art genutzt wurden, so dass der Aufsatz von Friedbert Kucharek: "Unser Klassenraum" uns weitere Aufschlüsse über die damaligen Verhältnisse liefert:

"Unsere Klasse ist 9*6=54qm groß und 4m hoch. Der Fußboden der Klasse ist aus stabilen Dielen. Wenn man in der Unterrichtsstunde mal aus dem Fenster schaut, kann man im Hintergrund Braunschweig sehen. Links ist der Friedhof von Timmerlah. Obstbäume stehen in den Gärten vor den Klassenfenstern. Drei Fenster sind in der Klasse. Es sitzen je 2 Schüler darauf. Eine Bank ist 1,10 m breit und 90 cm hoch. Die Bänke sind grün angestrichen. Von meiner Bank aus kann ich den Ofen sehen. Er ist ein 1 m hoch und 80 cm breit und das Ofenrohr ist 4 m lang. An den Wänden hängen 3 Tafeln. Für die Kleinen ist eine Tafel in niedriger Höhe angebracht. Eine Uhr haben wir auch in der Klasse, sie ist sehr praktisch für uns. Einen Sandkasten haben wir auch in der Klasse, damit arbeiten wir in der Heimatkunde und lernen unsere Heimat näher kennen."(Schulprojekt Volksschule Timmerlah1951, Friedbert Kucharek)