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Ass 49 Meyerhoff

© Plan 1751 Wolfenbuetteler StaatsarchivAss.31

Anbauerstelle No. 49.
1772 hatte diese Stelle Christoph Siedentopf im Besitz und führte die Nummer 31. Gemeldet kann folgendes werden. Eine Otten-Tochter, die beim Superintendenten Hummel diente, freite einen Grossknecht namens Stübig, der 13 Jahre auf Bues-Hofe gedient hatte.

© Plan 1866 Wolfenbuetteler StaatsarchivAss.31 wird zu Ass.49 u. neu Ass.31

Diesem kaufte der Stiefvater seiner Frau, Meyerhoff, das Grundstück ab, während Stübig – es war die Zeit der Separation – einen Garten als Bauplatz zugewiesen bekam, der neben Roloffs (No. 5) lag, desgl. das Land im Holzfelde.
Er erreichte auch, dass die neue Stelle als Brinksitzerstelle eingetragen wurde und die alte Hausnummer behielt.

Meyerhoff hatte nur eine Tochter, die sich nach Kl. Gleidingen verheiratete - Luer. Von deren Erben kaufte es Rasche aus Denstorf, gestorben 1910, der Wegewärter war und zwei Töchter hatte, die beide in Oelper verheiratet sind.

Von diesen erwarb es Hermann Bührig, Sohn von Heinrich Bührig „(Plente)“, verheiratet mit Emma geb. Funke aus Vallstedt. Bührig, ein ruhiger, fleissiger Mann war erst landwirtschaftlicher Arbeiter (zuletzt Grossknecht bei H. Voges No. 11), ging dann zur „Elektrischen“-Strassenbahn und ist im Kriege gefallen.
Aus der Ehe stammen nur Töchter, von denen die älteste sich mit dem Müller Albert Behrens verheiratete. Nachdem sie im Wochenbette gestorben war, wurde eine jüngere Schwester Behrens zweite Frau.